Die Kampfkünste als Lifestyle

 

Die Kampfkünste als Lifestyle - es geht (auch) ums Geschäft!
von Stefan Billen

Speziell in den USA haben sich die Kampfkünste in den letzten Jahrzehnten als eigener Lebensstil etabliert. Tausende von professionellen Kampfsport-  und Kampfkunst- Lehrern und Schulbetreibern haben sich für diesen Weg entschieden. Sie unterrichten hauptberuflich in kommerziellen Schulen die ganze Palette an Kampfkünsten, vom traditionellen Aikido bis zum trendigen Fitness-Kickboxing.

Diese Menschen leben ihren Traum - sie haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht.        

Einer der profiliertesten Sportschuleigner  in den USA ist Frank Silverman. Er ist der unangefochtene Marketing-Guru der Martial Arts Branche. Seine Vorträge und Erfolgs-Seminare sind Highlights im Bereich der beruflichen Weiterbildung in unserem kleinen Nischenmarkt. Aber die Kampfkünste sind ein etablierter und extrem ausbaufähiger Nischenmarkt, speziell im deutschsprachigen Europa.

Mit dem Buch sind übrigens auch alle Kampfkunst Lehrer und Betreiber von Kampfkunstschulen angesprochen. Die deutsche Übersetzung von Martial Arts lässt, meiner Meinung Kampfsport sowie Kampfkunst zu. Ich habe ganz bewusst für den deutschen Buchtitel „KAMPFSPORT ist BUSINESS“ gewählt. Dieser weicht schon etwas vom amerikanischen Original ab.

In den Vereinigten Staaten sind die Leute grundsätzlich anders motiviert. In Deutschland ist die Sportlandschaft noch sehr stark von Turnvater Jahns Hinterlassenschaft, den Vereinen geprägt. In Zeiten von sinkenden öffentlichen Subventionen gibt es aber immer mehr „Nischen“ für professionelle Sportschulen. Aufgrund der Erfahrungen die ich in den letzten Jahren hier gesammelt habe wollte ich etwas provozieren. Aber nur um das Bewusstsein zu schärfen. Das Bewusstsein gilt es zu schärfen denn der "Kampfsportmarkt"

Im deutschsprachigen Europa hinkt hier einige Jahre hinterher.


Der Schwarze Gürtel als berufliche Grundlage?

Die meisten der berufsmäßigen Kampfsportlehrer haben versucht sich auf der Grundlage ihrer technischen Qualifikation, wie etwa dem schwarzen Gürtel, eine Existenz aufzubauen. In der Blütezeit, dem großen Boom in den 70er Jahren, klappte das auch ganz gut. Doch ohne fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse waren viele der Idealisten von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die Frage nach dem Lehrer der ihnen die gute Schlag- oder Tritttechnik beigebracht hat wurde meistens voller Stolz beantwortet. Doch auf die Frage "Wer hat dir beigebracht wie man eine Sportschule mit wirtschaftlichem Erfolg führt und Geld verdient?" erntete man meistens nur einen unverständigen Blick und Achselzucken... Dies hatte niemand vermittelt. Und aus diesem Grund dümpelten auch viele erstklassige Kampfsportlehrer lange am Existenzminimum herum. Sie konnten ihre Kampfkunst perfekt unterrichten, waren aber nicht in der Lage, ihre Fähigkeiten zu vermarkten. Denn das Wissen um richtige Werbung, Kundenbindung, Buchführung, Personalführung, Finanzplanung und Verkaufspsychologie hatte ihnen niemand vermittelt. Ende der achtziger Jahre begann man in den USA damit das komplette Beitragswesen von Sportschulen auszugliedern. Dieser gesamte Bereich wurde in die Hände von Profis, den sogenannten Billing-Companies, gegeben. Dies war ein großer Erfolg, denn die Kampfsportlehrer konnten sich auf ihre originären Aufgaben konzentrieren und mussten sich nicht mit Sachen wie Forderungsmanagement und Buchführung befassen. Dies wurde nun gegen eine geringe Gebühr von Experten erledigt. Und diese Experten waren sehr darum bemüht die Sportschulen mit wichtigen Marketing -Tipps zu versorgen. Nicht uneigennützig natürlich- denn je mehr Schüler in den Dojos, desto mehr Gebühren für die Billing-Companies.


Sicheres Einkommen als Lohn für gute Arbeit

In den neunziger Jahren entwickelten sich dann einige professionelle Beratungsfirmen für Kampfsportschulen. Diese arbeiteten mit großem Erfolg und haben mittlerweile Tausende von Klienten. Die Modelle der Versorgung mit Know-how sind jedoch recht unterschiedlich. Der Branchenführer MAIA (Martial Arts Industry Association) verschickt monatlich sogenannte Success-Kits mit CDs, DVDs, Werbevorlagen und wichtigen Tipps für den erfolgreichen Betrieb von Kampfsportschulen.  Eine andere Möglichkeit,  MAIA Dienste in Anspruch zu nehmen, ist das Internet.


Die Leute rund um Frank Silverman verhelfen den Kampfsportlehrern zu dem,  was sie verdienen, ein gutes und sicheres Einkommen für ihre langjährige aufopferungsvolle Arbeit.

Europa hängt nach.

Diese Entwicklung blieb vielen Kampfsportprofis in Europa bislang verborgen. Nur einige wenige Lehrer in Deutschland machen sich diese Dienste bisher zu nutze. Diese Wenigen arbeiten jedoch mit enormem Erfolg und haben ihren Mitbewerbern vor Ort einiges voraus. Sie verdienen viel Geld mit ihren Sportschulen.

England ist der Spitzenreiter in Europa

Die einzige Ausnahme in Europa bildet England. Die Insel hat naturgemäß keine Sprachbarriere nach Amerika und konnte schon sehr früh auf diesen Erfolgszug aufspringen. In England gibt es heute schon einige hundert Sportschulen die nach amerikanischem Vorbild erfolgreich arbeiten und es werden täglich mehr. Die MAIA United Kingdom, der britische Repräsentant der größten amerikanischen Beratungsfirma, leistet hier bereits seit mehr als zehn Jahren gute Arbeit. So wundert es nicht, dass man in UK mehr Vorzeige-Sportschulen nach amerikanischem Vorbild findet als im Rest von Europa. Damit sind Schulen gemeint,  die neben der professionellen Marketing und Geschäftsführung auch über die entsprechende Ausstattung verfügen. Und diese Faktoren führen dort zum Erfolg.

Deutschland im Umbruch

Auch der deutsche Kampfsportmarkt muss sich diesen wirtschaftlichen Notwendigkeiten anpassen. Diese Entwicklung ist gut und muss forciert werden. Das Potenzial in Deutschland ist enorm. Tausende von haupt- oder nebenberuflichen Kampfsportlehrern und Sportschulbesitzern könnten nun endlich den wirtschaftlichen Erfolg erzielen, den sie schon seit Jahren anpeilen. Dieses Buch sollte jedem die Augen öffnen, der es ernsthaft in Erwägung zieht, seine Leidenschaft zum ertragreichen Beruf zu machen.  Frank Silverman ist genau die richtige Quelle für jeden ambitionierten Kampfkunst-Profi, unabhängig von System oder Stil. Diese Lehre basiert auf betriebswirtschaftlichen Prinzipien, die in anderen Branchen millionenfach erprobt sind, und wurde an die speziellen Bedürfnisse von Sportschulen angepasst.

Der Impuls der durch Silverman`s Werk ausgelöst wird, wird ein enormer Fortschritt für die Martial-Arts-Branche im deutschsprachigen Europa sein.

Über  Stefan Billen: Seit über 30 Jahren aktiv in den Kampfkünsten,  von Beruf Betriebswirt. Er leitete zehn Jahre erfolgreich eine Sportschule. Stefan Billen war unter anderem Deutscher Meister im Kickboxen und Taekwon-Do und gehörte viele Jahre zum engeren Führungsstab der WAKO um Georg F. Brückner. Im Jahr 1980 begann er seine journalistische Arbeit beim Karate-Journal (budoKarate). Stefan Billen war von 1998 bis 2004 Chefredakteur von Kampfkunst International.  Stefan Billen hat im Jahr 2000 das bislang größte offene Kampfsportturnier in Deutschland den Grand Prix in Unna veranstaltet. Er ist heute der MAIA Repräsentant im deutschsprachigen Europa und arbeitet als Berater in der Branche.

Die MAIA Deutschland, der Berufsverband Kampfsport, veranstaltet regelmäßige Seminare zu allen Themen rund um die professionelle Kampfsport-Kampfkunstschule.

Ebenso stehen Stefan Billen und das Team von Experten für persönliche Beratungen zur Verfügung.

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Die Branchenzeitschrift
in deutscher Sprache

Referenzen

Stefan Billen`s Seminar war für mich ein voller Erfolg. Neue Wege für die gesamte Kampfsportbranche. Ich empfehle jedem Schulbesitzer die Teilnahme dringend!

Klaus Nonnemacher, Karlsruhe
WKA World President, 8-facher Weltmeister, Betreiber der Sportschule Mach1, Karlsruhe      

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Ich verbeuge mich vor Dir, Deiner Arbeit und diesem Werk - jetzt beginnt ein neues Zeitalter der Kampfkünste!
Ich möchte es mit den selben Worten von Meister Ernie Reyes,Sr. ausdrücken:
Dieses Programm ist etwas ganz Besonderes, etwas Einzigartiges, ja sogar etwas Magisches!
Ich bin extrem glücklich, dieses Handbuch zur Seite zur haben und werde mit Vergnügen und Leidenschaft dieses System in meinem Dojo installieren, um das Leben meiner Schüler noch positiver zu unterstützen!
Danke und Osu, André

Andre Mewis, Berlin, (mehrfacher) Weltmeister und K-1 Fighter, Betreiber des Mewis-Dojo


Jeder investierte Euro in das Seminar hat sich für mich schon hundertfach bezahlt gemacht. Ich habe die MAIA Konzepte sofort in meinen Schulen eingesetzt. Die Konzepte und die Betreuung durch Maia bringen endlich eine Professionalität in das Geschäft der Kampfkunstschulen, die es bisher leider vermissen ließ. Tolle Konzepte, unglaublich viel Input und immer wieder neue Ideen und neuer Ansporn, haben in meine Schulen zu Ergebnissen geführt, die ich noch vor 2 Jahren nicht für möglich gehalten hätte.
 
Sifu Jens Richter, Sportakademie Richter Duisburg
 
 

Regelmäßige Telefonate fördern die Motivation, Abläufe in der eigenen Schule zu verbessern und erfolgreiche Strategien anderer Profis zu übernehmen. Die Seminare bieten eine in dieser Form bisher nicht existierende Plattform zum Austausch mit Kollegen. Bei jedem Seminar ist etwas Neues dabei oder mir wird klar, was ich noch umsetzen muss. Als ich im Herbst 2006 zum ersten Mal ein MAIA-Seminar besuchte, hielt ich meine Schule schon für ziemlich erfolgreich. Ich konnte mir nicht vorstellen, in so kurzer Zeit nochmals 80 Mitglieder zu gewinnen und meinen Gewinn deutlich zu steigern. Das bedeutet nicht, dass ich jetzt mehr oder härter arbeiten muss, im Gegenteil: Inzwischen ist es mir möglich, regelmäßig einen freien Nachmittag oder Abend einzuplanen und auch mal eine ganze Woche Urlaub zu machen. Ich bin gespannt, wann noch mehr Kampfkunstlehrer entdecken, dass es mit Hilfe von MAIA leichter geht und mehr Spaß macht, eine eigene Schule zu führen.

Marc Sigle, Bushido-Esslingen

Die Kooperation mit MAIA ist einmalig, ich habe noch nie eine bessere Beratung im Bereich Kampfsportschulen kennengelernt als MAIA. Die regelmäßigen MAIA Elite Seminare sind genial. Man kann sich mit anderen Schulleitern, die ähnliche Ziele haben, austauschen und nach neuen Möglichkeiten suchen. Ich hatte 28 Schüler, dann fing die Kooperation mit MAIA an, das war vor 6 Monaten. Jetzt habe ich knapp 100 Schüler. Und meine Schule befindet sich nicht in einer großen Stadt. Ich denke, mehr muss man nicht sagen. Wer professionell eine Kampfsportschule führen möchte, dem empfehle ich die Zusammenarbeit mit Stefan Billen.

Serkan Tuglu, KungFu-Schule-Traunstein 

Für mich zeichnet sich die Kooperation mit kampfsportelite.com/MAIA dadurch aus, dass ich Mittel und Wege in die Hand bekomme, um meine Schule zur hauptberuflichen Existenz zu machen . Zudem wird mir gezeigt, wie ich meine Methoden verbessern kann, um meine Mitglieder zu begeistern. Mein Mitgliederstand hat sich seit unserer Zusammenarbeit im Laufe eines Jahres vervierfacht.

Dominik Caca, Kung-Fu Schule Heidenheim

 


Die MAIA zeichnet sich durch ihre Professionalität aus. Sie ist gewissenhaft und zuverlässig. Die MAIA arbeitet seriös und ehrlich. Es  wird nicht nur etwas versprochen, sondern so in den Schulen integriert und erarbeitet, dass es auch wirklich funktioniert. MAIA arbeitet individuell, da jede Schule eine andere Baustelle hat. Der Kontakt ist regelmäßig bei uns zweimal in der Woche und es wird immer auf die wichtigsten Punkte eingegangen. Die Arbeit mit der MAIA seit Mai 2008 hat sich sehr positiv auf unsere Schule ausgewirkt. Wir haben die Mitgliederzahl von 116 auf 249 steigern können. Auch die schon gute Qualität haben wir noch weiter steigern können durch weitere Programmangebote, Seminare, Ausbildung und durch bessere Mitgliederbetreuung etc. Dadurch ist es uns auch gelungen, nicht nur viele neue Mitglieder zu gewinnen, sondern auch weniger Kündigungen zu bekommen. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit der MAIA ist sehr Zielorientiert und hilft die Arbeiten und Vorbereitungen gut zu struktuieren. Wir freuen uns auf eine weitere lange Zusammenarbeit.

Marcel Descy, Kampfsport-Club Haar

Wir sind eine Gruppe gleichgesinnter Kampfsportler, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat. Wir können alle voneinander lernen und wachsen.
Meine Schule hat sich sehr stark verändert. Es vollzog sich eine Entwicklung von einem Fitness-Kampfsportstudio-Mix hin zur professionellen Kampfkunstakademie. Seit Beginn unserer Arbeit habe ich die Anzahl meiner Schüler nahezu verdoppelt.

Sifu Andre Balschmieter, Kampfkunstakademie Energy Gym, Eschwege